Ein Junge durchquerte ganz Korea, um die Schule eines berühmten Kampfkünstlers zu besuchen. Endlich im Dojang angekommen,
erhielt er eine Audienz beim Meister.
"Was wünscht du?" fragte der Meister.
"Ich möchte Ihr Schüler und der beste Kämpfer im ganzen Land werden."
antwortete der Junge.  "Wie lange muss ich trainieren?".
"Mindestens 10 Jahre" "Zehn Jahre sind aber eine lange Zeit" sagte der Junge.
"Was ist wenn ich doppelt so hart trainiere wie alle anderen Schüler?". "Dann brauchst du 20 Jahre" antwortete der Meister. "Und wenn ich Tag und Nacht mit all meiner Kraft übe?". "Dann werden es sicherlich 30 Jahre",
war die Antwort des Meisters.
"Wieso dauert es um so länger, je mehr ich mich anstrengen will?"
fragte der Junge. Da sagte der Meister. 
"Wenn ein Auge auf das Ziel gerichtet ist, dann bleibt nur noch das andere Auge, um den Weg zu finden."


Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist weise.



Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.



Wer zufrieden ist, ist reich..
Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert.


Wer das Lernen übt, vermehrt täglich.
Wer den Sinn übt, vermindert täglich.



Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.


Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten.
Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.


Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.


Niemand weiß soviel, wie ein Anfänger.


Wer ist Weise?
Derjenige, der von jedem etwas lernen kann


Es ist nicht genug zu Wissen,
man muss es auch anwenden können.


Warten macht geduldig.


Lernen, ohne zu denken, ist umsonst;
denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.


Fürchte dich nicht vor dem langsamen vorwärts gehen,
fürchte dich nur vor dem stehen bleiben.



Lernen ist wie Rudern gegen den Strom,
sobald man aufhört, treibt man zurück.



Der einzige Weg wirklich gut und perfekt zu werden,
ist derjenige, alles zu tun,
um einhundertprozentig zu sein, in allem was man tut.


Nicht den Sieg, sondern den Weg zum Sieg sollten wir schätzen.


Der Sieg liegt nicht in der eigenen Stärke,
sondern in der Schwäche des Gegners.



Beginne nicht mit einem großen Vorsatz,
sondern mit einer kleinen Tat.


Besser auf dem rechten Weg hinken,
als festen Schrittes abseits wandeln.



Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.


Die Angst vor einer Gefahr ist oft die größte der Gefahren.


Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.



Bewältige eine Schwierigkeit,
und du hältst hundert von dir fern.


Wer sichere Schritte gehen will,
muss sie langsam gehen.


Achte nicht auf das,
was einer sagt, sondern auf seine Taten.



Nur dem nützt das Lob,
der den Tadel zu schätzen versteht.



Hast Du ein Ziel, findest Du auch den Weg.


Ob Du eilst, oder langsam gehst,
der Weg vor Dir bleibt derselbe.


Wer seinen Gegner umarmt,
macht ihn bewegungsunfähig.



Wer sich am Ziel glaubt, geht zurück.


Über das Ziel hinausschießen ist ebenso schlimm,
wie nicht ans Ziel kommen.



Wer Erfolg haben will, darf keine Angst haben Fehler zu machen.


Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert,
geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel umherirrt.


Die höchste aller Leistungen ist, den Gegner zu unterwerfen,
ohne mit ihm zu kämpfen.



Ein Weg wird erst dann ein Weg, wenn einer ihn geht.