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Die Koreanische Fahne
 
Die Tae Geuk Ki ist die Nationalfahne von Südkorea. Sie wurde 1883 offiziell eingeführt. Der Ursprung der Symbole, die auf der Fahne zu sehen sind, liegen im Taoismus. Im Zentrum befindet sich das Um-Yang (Yin-Yang).
Die beiden 'Tränen' des Um-Yang stehen für die beiden Urkräfte, die alles im Universum beeinflussen. In den Ecken der Fahne sind vier Symbole um das Um-Yang angeordnet, die für die vier Elemente stehen.




 


 
Was ist Taekwondo ???


Taekwondo ist ein Kampfsport aus Korea.
Sport und Selbstverteidigung und Lebensschulung sind dabei wichtig. Taekwondo ist eine Kunst, Angriffe ohne Waffen abzuwehren und hier für kann man fast jeden Körperteil gebrauchen.
Man kann zum Beispiel mit dem Fuss, dem Knie, der Faust, dem Kopf, dem Ellbogen und den Knöcheln der Hand abwehren. Der Trainingsanzug, er heisst auf koreanisch Dobok, ist weiss. Diese Farbe steht für Reinheit, gute Absicht und Ehrlichkeit. So soll auch der Charakter eines Taekwondo-Kämpfers sein. Wie wir alle wissen, trägt als Gegenteil dazu der Böse in fast allen Filmen schwarz.
 

 
Wie wird Taekwondo angewendet?

Taekwondo kann man in vier Hauptteile einteilen:


1. Poomsae

Poomsae bedeutet auf Deutsch: die Form
Dies ist eigentlich die Grundschule, man lernt diese Sportart.
Es werden so genannte Formen gelaufen. Es ist ein Kampfablauf gegen
einen unsichtbaren Gegner. Trifft man dann auf einen richtigen Gegner,
sind die gelernten Schritte, Tritte und Schläge so geübt und schnell, dass
man den Kampf gewinnen kann. Diese verschiedenen Formen werden
immer schwieriger und länger, je weiter man in dieser Sportart ist.




 

2. Wettkampf

Beim sportlichen Wettkampf hat man die Gelegenheit, das Kämpfen zu
üben. Es ist ein Kampf gegen einen richtigen Gegner.
Damit man sich und den Gegner nicht verletzt, trägt man im
Wettkampftraining und an den Meisterschaften Schoner. Damit die
Schläge und Tritte nicht Weh tun, tragen wir Schoner am Brustkorb –
das ist eine Weste, an den Unterarmen, an den Schienbeinen,
manchmal Handschuhe, einen Zahnschutz, einen Unterleibsschutz und einen Helm.
An den Meisterschaften kämpfen die Kinder gegen einen Gegner 3 mal 1
Minute, mit Pausen dazwischen, Erwachsene kämpfen 3 mal 2 Minuten.
Wenn man das einmal erlebt hat, weiss man, wie lange 1 Minute sein kann!

Nach dem Kampf entscheiden Kampfrichter, wer von beiden mehr
Treffer machen konnte, wer also mehr angreifen konnte. Der hat dann
gewonnen. Wer nur abwehrt und ausweicht, verliert.




3. Selbstverteidigung

Im Selbstverteidigungs-Training lernen wir, wie man sich in einer
wirklichen Gefahr verhält und wehrt.
In einer solchen Situation, wie sie auf der Strasse oder in der Dunkelheit
vielleicht vorkommen kann, trägt man natürlich keine Schoner. Die
Handgriffe, Schläge und Tritte sind ziemlich brutal!
Das ganze Training, das man über viele Jahre gemacht hat, hilft einem
dann, in dieser schwierigen und gefährlichen Situation schnell und richtig
zu reagieren. Um sich richtig wehren zu können, muss man einfach
schneller und besser sein als der Angreifer.
Das alles lernt man, wenn man regelmässig und viele Jahre ins Training
geht und auch zu Hause übt.



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4. Gyeokpa

Gyeokpa heisst Bruchtest. Wenn man die Schwarzgurt-Prüfung machen
möchte, muss man die Meisterprüfung bestehen. Dazu gehört auch der
Bruchtest. Dabei wird geprüft, ob man die Techniken gelernt hat und jetzt
beherrscht. Man muss also ein ziemlich dickes Holzbrett zerschlagen.




 

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Taekwondo

ist ein Kampfsport zur Stärkung von Körper und Geist.
Die einzigen Waffen zum Angriff und zur Verteidigung sind die eigenen Hände und Füsse.
Es gibt vier Arten, auf die man Taekwondo genießen kann.



I. Taekwondo ist Gymnastik

Taekwondo ist für jung und alt ein idealer Sport.
Er ist gelenkschonend und macht den Körper dehnbar und geschmeidig.
Das Treten, Schlagen und Schreien ist dazu noch ein Wundermittel gegen den Alltagsstress.



II. Taekwondo ist Selbstverteidigung

Beim Taekwondo greift man seinen Gegner mit bloßen Händen und Füßen an.
Die Vielfältigkeit der Kicks unterscheidet den Sport von anderen Sportarten. Und gerade diesen Kicks verdankt Taekwondo seine Beliebtheit auf der ganzen Welt. Den Angriffen ist schon kaum standzuhalten, aber das wahre Geheimnis des Taekwondo liegt in der Verteidigung. Selbstverteidigung ist daher einer der Hauptgründe, warum sich viele dem Taekwondo-Training verschreiben.



III. Taekwondo ist Sport

Taekwondo ist mittlerweile fester Bestandteil aller größeren Sportveranstaltungen weltweit, nicht zuletzt natürlich auch der Olympischen Spiele. Da die empfindlichen Stellen des Körpers mit einem Schutz versehen werden und bestimmte Kampfregeln gelten, gehört Taekwondo nicht zu den gefährlichen Kampfsportarten.



IV. Taekwondo ist Geist

Taekwondo stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Das Ziel des Trainings besteht darin, Körper und Geist harmonisch auf eine höhere Ebene zu bringen. Zum Erlernen der Angriffs- und Verteidigungstechniken gehört auch eine Reihe von Verhaltensregeln, die den Menschen auch im Alltagsleben von Nutzen sind.